Rasenpflege im Frühjahr: Das ist die richtige Reihenfolge

Rasenpflege im Frühjahr: Das ist die richtige Reihenfolge

Mit der Rasenpflege im Frühjahr legst du die Basis für das gesamte Jahr. Nach dem Winter braucht das Gras eine zusätzliche Portion Pflege, um wieder gesund und kräftig zu wachsen. Wir zeigen dir, welche Checkliste du Schritt für Schritt abarbeiten solltest, um deinen Rasen jetzt richtig zu plegen.

1. Den Rasen reinigen

Bevor du mit der eigentlichen Rasenpflege beginnen kannst, solltest du den Rasen gründlich reinigen. Entferne Laub, Äste und andere Fremdkörper, die sich über den Winter angesammelt haben. Ein Laubrechen oder eine Harke sind dafür ideal geeignet. Diese Maßnahme sorgt dafür, dass wieder Licht und Luft an die Grasnarbe gelangen und der Rasen atmen kann.

2. Rasen mähen

Sobald der Rasen sauber ist, steht der erste Schnitt des Jahres an. Stelle den Rasenmäher auf eine Schnitthöhe von etwa 5 cm ein, um das Gras nicht zu stark zu belasten. Der erste Schnitt regt das Wachstum. Es sollte auf keinen Fall mehr Frost herrschen und das Wetter auch nicht zu trocken sein. Nach dem ersten Schnitt kannst du auch deinen Mähroboter wieder einsetzen, falls du einen besitzt.

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3. Vertikutieren

Nach dem ersten Mähen sollte der Rasen vertikutiert werden, um Moos und Rasenfilz los zu werden. Vertikutieren bedeutet, dass der Boden leicht angeritzt wird. Dadurch wird die Belüftung verbessert. Wasser und Nährstoffe können anschließend wieder bis zur Graswurzel vordringen. Den Vertikutierer kannst du dir in fast jedem Baumarkt ausleihen. Mit ihm arbeitest du dich je einmal längs und einmal quer über die Rasenfläche. Den heraus geholten Rasenfilz kannst du mit einem Rechen zusammen tragen und anschließend entsorgen.

4. Nachsäen

Kahle Stellen im Rasen können durch Nachsäen wieder aufgefüllt werden. Achte dabei auf hochwertigen Rasensamen. Verteile das Saatgut gleichmäßig auf der Fläche. Ein Streuwagen kann dafür hilfreich sein. Achte anschließend darauf, die frisch ausgesäten Bereiche regelmäßig und gleichmäßig zu bewässern, damit die Samen gut keimen können. Betreten sollst du die Flächen erst, wenn der frische Rasen richtig angewachsen ist.

5. Düngen

Um den Rasen mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen, ist das Düngen im Frühjahr unerlässlich. Verwende am besten einen Langzeitdünger, der den Rasen über mehrere Wochen hinweg mit Nährstoffen versorgt. Stickstoff, Phosphor und Kalium sind die Hauptbestandteile eines guten Rasendüngers. Stickstoff fördert das Wachstum, Phosphor stärkt die Wurzeln und Kalium verbessert die Widerstandsfähigkeit. Verteile den Dünger gleichmäßig auf dem Rasen und bewässere ihn danach gründlich.

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6. Bewässern

Ein frisch gedüngter und nachgesäter Rasen benötigt ausreichend Wasser, um gut anzuwachsen. Besonders in den ersten Wochen nach der Pflege ist das Bewässern das A und O. Idealerweise erledigst du das gleich in den frühen Morgenstunden oder am Abend, damit nicht zu viel Wasser verdunstet.

7. Unkraut entfernen

Im Frühjahr sprießen nicht nur die Gräser, sondern auch Unkräuter. Kontrolliere deinen Rasen regelmäßig und entferne Löwenzahn, Klee und Co. Dafür kannst du zum Beispiel einen Unkrautstecher oder ein anderes geeignetes Werkzeug nutzen, um die Pflanzen samt Wurzel aus dem Boden zu ziehen.

8. ph-Wert messen

Einmal im Jahr solltest du den ph-Wert deines Bodens messen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür. Testkits gibt es bereits fertig zu kaufen. Liegt der Wert zwischen 6 und 7, ist er optimal. Ein geringerer ph-Wert spricht für einen sauren Boden, hier kannst du mit Rasenkalk gegensteuern.

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